Seminarbesuch an der Bergischen Universität Wuppertal

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Am Montag, 12.01.2026, hatte Lebenszeiten die Möglichkeit, in einem literaturwissenschaftlichen Hauptseminar an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) zu Gast zu sein.

 

Prof. Dr. Elisabeth Stein (Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft/Latinistik) und Dr. Christine Hummel (Leitung der Zentralen Studienberatung ZSB) führen im aktuell laufenden Wintersemester 25/26 eine Lehrveranstaltung zum Thema „Schreiben über den Tod. Fiktionale und faktuale Texte“ durch.

 

Anhand von Erzählprosa, Lyrik und – konkret zu der Zeit unseres Besuchs – dem Blog ‚Arbeit & Struktur‘ von Wolfgang Herrndorf wird dort die ästhetische Verarbeitung der existenziellen Erfahrungen rund um Sterben, Tod und Trauer beleuchtet und mit fortgeschrittenen Studierenden erarbeitet.

Die Koordinatorinnen Gerlinde Geisler und Rita Witt, zudem Ben Richarz, unser 1. Vorsitzender, durften an einer Sitzung teilnehmen und wurden mit zahlreichen Fragen der interessierten Teilnehmenden begrüßt. Vom Anlass der Textgrundlage ausgehend wurde es dann auch persönlich: Was lernt man beim Umgang mit Sterbenden? Was macht man in der hospizlichen Tätigkeit? Sind viele Todkranke so unnachgiebig wie Herrndorf es mit sich war? Und ist das dann für eine:n Hospizbegleiter:in aushaltbar?

 

Das große Interesse der Studierenden an unserer Arbeit und die anregende Diskussion bestärken uns in unserer Überzeugung, den richtigen Pfad zu beschreiten: Konsequent menschlich, weltoffen, gemeinschaftlich und vernetzt.

 

Wir danken den Seminarleiterinnen sehr herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme!

Für Interessierte zum selbst Nachlesen: Wolfgang Herrndorfs ‚Arbeit und Struktur‘ steht vollständig online zur Verfügung!

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Das Grab von Wolfgang Herrndorf. (CC BY-SA 4.0)