30 Jahre Lebenszeiten – Jubiläum 2025

2025 war das Jahr des gemeinsamen Feierns: Workshops, Feste und Begegnungen

30 Jahre sind eine lange Zeit, in der sehr viele Veränderungen eintreten können, in der aber auch sehr viel Gutes getan werden kann. Am 26.06.1995 als erster Hospizdienst im Tal gegründet, wurde aus ‚Hospiz Wuppertal Lebenszeiten‘ 2004 der ‚Hospizdienst Lebenszeiten Wuppertal e. V.‘. der mittlerweile spürbar gewachsen ist, vier hauptamtliche Mitarbeiterinnen beschäftigt und über 60 ehrenamtliche Hospizbegleiter:innen koordiniert. Die zentralen Werte stehen ungeachtet aller gesellschaftlichen Herausforderungen unverändert da: Mitmenschlichkeit, Begegnung, Empathie und Trost – hospizliches Handeln im Bergischen.Im Jahr 2025 beging der Verein sein großes Jubiläum: 30 Jahre Hospizdienst Lebenszeiten! Untenstehend finden Sie einen Rückblick zu den spannenden Veranstaltungen, die unser Jahr geprägt haben. Ist etwas dabei, das Sie gern selbst besucht hätten, aber verpasst haben? Sprechen Sie uns an!

Januar: Vortrag zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

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Bild: Katrin Hübler

Menschenwürdig leben bis zuletzt – Sicherheit durch Vorausplanung

Die Rechtsanwältin Katrin Hübler gab einen Überblick darüber, was man tun kann, um Vorsorge für sich und seine Angehörigen zu treffen, damit ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt möglich ist.

Katrin Hübler ist als rechtliche Betreuerin tätig und engagiert sich auch seit vielen Jahren als ehrenamtliche Hospizbegleiterin bei Lebenszeiten Wuppertal e. V.

Eine Diskussions- und Fragerunde am Ende der Veranstaltung rundete den Abend ab.

Februar: Improtheater 'Emscherblut'

Geben Sie uns Ihr Wort. Wir machen Ihnen eine Szene: dieses Versprechen gibt uns Emscherblut, das erfolgreiche Improvisationstheater aus dem Ruhrgebiet.

 

Die drei SpielerInnen und ein Musiker stellen sich dem Unvorhersehbaren, spielen aus dem Moment heraus nach Vorschlägen aus dem Publikum. Da wird gesungen, gereimt, getanzt oder auch mal Shakespeare spontan inszeniert.

Vor den Augen der Besucher:innen entsteht ein Feuerwerk an brandneuen Geschichten, Sketchen und Songs. Das Ergebnis ist ein halsbrecherischer Ritt durch Worte und Gesten, voller ungebremster Spielfreude und Situationskomik von Emscherblut.

Die interne Veranstaltung für Mitglieder und Förderer von Lebenszeiten e. V. war sehr gut besucht und ließ nichts als Begeisterung zurück.

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Bild: Emscherblut

Februar: Clown-Workshop

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Bild: Andrea Filsinger

Jeder Mensch ist ein Clown, aber nur wenige haben den Mut, es zu zeigen.

Charlie Rivel

In einem kleinen Clown-Schnupperkurs erlebt jede:r erste Annäherungsschritte an sich als Clown.


Was macht mich besonders? Wie bewege ich mich? Was mag ich, was nicht? Und was davon kann ich meinem Clown schenken? Wir entdecken mit Hilfe von Übungen und Improvisationen zusammen das Potential des lustvollen Scheiterns und erforschen authentisch Humor, Heiterkeit, Mut und Gelassenheit mit der kleinsten Maske der Welt – der roten Nase. Grundlagen hierfür sind Respekt, Wertschätzung, Freude und eine ordentliche Prise Selbstironie.

Workshopleiterin Andrea Filsinger: Sozialpädagogin, Kontakt – und Klinikclown,künstlerisch – systemische Therapeutin, Humortrainerin und Straßentheaterkünstlerin.

Diese interne Veranstaltung wurde durch die großzügige Förderung der Stiftung Netzwerk Unterbarmen möglich gemacht.

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März und April: Szenische Lesungen

Uhren gibt es nicht mehr, da Leben mit 102 Jahren eine andere Bedeutung erfährt.

Tiefsinnige Gespräche mit seiner Mutter konfrontieren André Heller mit ihrer demenziellen Veränderung und ihren inneren Bildern zum nahenden Lebensende.

Insgesamt gab es drei szenische Lesungen, untermalt durch passende Visualisierungen und begleitet von einem passenden Buffet.

Es lasen: Ingrid Janschek & Christian Oelemann

07.03.2025 – Uhren gibt es nicht mehr…
28.03.2025 – Durch mich fließt die Donau…
11.04.2025 – Ich werde keinen Flieder mehr blühen sehen…

3.dargenta & Salvador Dali The Persistance Of Memory
Saimonsays1991, CC BY-SA 4.0

Mai: Death Café

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Wichtig!
Es handelt sich bei der Veranstaltung nicht um ein Trauercafé. Wir möchten darauf hinweisen, dass mit diesem Format eine akute Krisen- oder Trauerbegleitung nicht geleistet werden kann. Dazu sind die Einzelgespräche hilfreich.

Death Café 2025 verpasst? Wir bieten dieses Format immer wieder an!

Lass uns mal über den Tod reden

 

Obwohl das Sterben und der Tod ständige Begleiter allen Lebens
sind, beschäftigen wir uns erst mit dem Thema, wenn wir direkt
damit konfrontiert werden. Der Tod und alles, was ihn betrifft,
sind gesellschaftliche Tabuthemen, die bei den meisten Men-
schen Unbehagen und Berührungsängste hervorrufen. Daher
wollen wir diese Bedenken im Death Café abbauen, denn die
Sterblichkeit ist das, was uns miteinander verbindet.


Im Death Café treffen sich Interessierte in gemütlicher Runde zu
Kaffee und Kuchen, um offen über das Thema Tod zu sprechen,
z. B. wie geht unsere Kultur oder wie gehen andere Kulturen mit
Tod um? Was kommt nach dem Tod? Wie will ich beerdigt wer-
den? Was wollte ich einem lieben Menschen noch sagen? Gemeinsam mit den Besuchern bot sich die Möglichkeit, Räume zu öffnen, um sich über die eigene
Vergänglichkeit, den Tod und das Sterben in den Austausch zu kommen.

Juni: Großes Straßenfest

Das große Straßenfest beschloss das 30jährige Jubiläum.

Bei einem
bunten Programm für die ganze Familie konnte die gar nicht nur traurige Hospizarbeit kennengelernt werden, Einblicke in die Tätigkeit einer Clownin gewonnen werden, zudem gab es ein
musikalisches Rahmenprogramm und vieles mehr!

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Hospiz bogen weiss breit